Integrationsplattform für den Handel
Integration ohne Kontrollverlust
Schnittstellen für den Handel — im Browser gebaut, ausfallsicher ausgeführt, nach Kapazität abgerechnet statt nach Datensätzen.
ConFlowIO ist kein ERP, kein PIM und kein Shopsystem. Es verbindet, was Sie schon haben — mit einem fertigen Datenmodell für Handelsdaten und einem Preis, der der Kapazität folgt statt dem einzelnen Datensatz.
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Anbieter und Betrieb in Deutschland. Auf Anfrage im eigenen Haus.
- 4Shopsysteme nativ angebunden
- 14gemeinsame Handelsdatenmodelle statt Mapping je Shop
- 22mitgelieferte Bausteingruppen von Dateien bis Nachrichtenwarteschlangen
- 0gezählte Datensätze: abgerechnet wird Kapazität, nicht Verbrauch
Das Problem
Warum Schnittstellen zum Engpass geworden sind
Vor zehn Jahren: ein Shop, eine Warenwirtschaft, eine Schnittstelle. Heute: ein Shop, ein oder zwei Marktplätze, ein PIM, ein ERP, ein Versandsystem, eine Buchhaltung — und Lieferanten in zweistelliger Zahl.
Die Verbindungen wachsen quadratisch
Die Zahl der Menschen, die sie pflegen, wächst gar nicht.
Was dann entsteht, kennt jede gewachsene Handels-IT: ein Skript auf einem Server, den niemand mehr anfassen möchte; ein Cronjob, dessen Autor das Unternehmen verlassen hat. Das funktioniert, bis sich etwas ändert — und im Handel ändert sich ständig etwas.
- Jemand schaut morgens als Erstes nach, ob der Nachtimport durchgelaufen ist.
- Ein neuer Lieferant heißt „das schaffen wir im nächsten Quartal“.
- Niemand kann ohne Nachsehen sagen, welche Artikel der letzte Lauf tatsächlich geschrieben hat.
- Eine Preisregel zu ändern bedeutet, sie in mehreren Importen einzeln nachzuziehen.
Teuer ist der Teilerfolg
40.000 von 120.000 Artikeln aktualisiert, dann ein Verbindungsabbruch.
Der Katalog ist jetzt inkonsistent, aber nicht sichtbar kaputt: Preise stimmen für einen Teil des Sortiments, Bestände für einen anderen. Ein solcher Abend kostet regelmäßig mehr als der Jahresbetrieb der Schnittstelle.
- herausfinden, wo der Lauf stand
- entscheiden, ob ein zweiter gefahrlos laufen darf
- den Schaden des ersten korrigieren
Was Sie davon haben
Zufriedenheit, Sicherheit, Einblick
Drei Dinge entscheiden im Betrieb darüber, ob eine Schnittstellenlandschaft Arbeit macht oder Ruhe gibt.
Zufriedenheit
Es läuft. Und wenn etwas schiefgeht, kostet es Sie keinen Abend.
- Fehlgeschlagene Schritte wiederholen sich selbst
- Ein gescheiterter Lauf wird fortgesetzt, nicht neu gestartet
- Ein zweiter Anlauf legt nichts ein zweites Mal an
- Ein neuer Lieferant ist eine Feldzuordnung, kein Projekt
Sicherheit
Ihre Zugangsdaten und Ihre Daten bleiben, wo sie hingehören.
- Verschlüsselt gespeichert, aus jeder Protokollzeile entfernt
- Anbieter und Betrieb in Deutschland, auf Anfrage im eigenen Haus
- Arbeitsbereiche fehlerabweisend getrennt, Rollen und Prüfprotokoll
- Massenlöschen im Shop mit Sicherheitsgrenze und Probelauf
Einblick
Sie sehen, was passiert — währenddessen, nicht danach.
- Live-Protokolle je Schritt, während der Prozess arbeitet
- Jeder Lauf einzeln nachvollziehbar: welcher Baustein, wie lange, was geschrieben
- Prozesse liegen sichtbar im Editor statt in einem Skript
- Wissen über eine Schnittstelle bleibt im Unternehmen
Die Oberfläche
Der Prozess liegt im Editor, nicht in einem Skript
Wer eine Schnittstelle übernimmt, sieht sie — statt sie aus einem Cronjob zu rekonstruieren, den vor drei Jahren jemand geschrieben hat, der nicht mehr da ist.
Was der Prozess tut, steht im Bild
Ein Prozess ist eine Fläche mit Bausteinen darauf. Jeder Baustein zeigt seine Einstellungen direkt auf der Karte; was er an den nächsten weitergibt, steht an der Verbindung.
Läufe lassen sich ab einem bestimmten Baustein starten — für den Test, ohne den ganzen Katalog noch einmal zu lesen.
Ein neuer Lieferant ist eine Feldzuordnung
Links die Ausgaben der vorgelagerten Schritte, in der Mitte Quell- und Zielschema und die Regel je Feld — aus einem Feld, aus einem Ausdruck oder als fester Wert —, rechts der Testlauf für genau diesen Schritt.
Das ist die Arbeit, die eine generische Plattform je Shopsystem erneut verlangt. Hier wird sie einmal gegen das Commerce Bundle gemacht.
Ein Katalogimport, wie er tatsächlich aussieht
Der Katalog wird gelesen und geprüft; was die Prüfung besteht, wird auf das Shop-Produkt abgebildet, über ein Macro vereinheitlicht und nach Shopware 6 geschrieben.
Was sie nicht besteht, wird als Datei abgelegt und dem Einkauf gemeldet.
Die Argumentation
Fünf Sätze, auf die es ankommt
Von den fünf Anbieterkategorien am Markt bietet keine einzige das fertige Handelsdatenmodell, die ausfallsichere Ausführung, die nach Kapazität statt nach Datensätzen bemessenen Kosten und das wählbare Betriebsmodell zusammen.
Das Betriebsmodell muss zum Unternehmen passen, nicht umgekehrt.
NIS2 ist in Kraft, und der Standort eines Rechenzentrums ersetzt nicht die Rechtsordnung des Anbieters. Anbieter und Betrieb sitzen in Deutschland; die Plattform wird betrieben geliefert und läuft auf Anfrage im eigenen Haus — dieselbe Plattform, derselbe Funktionsumfang.
E-Commerce-Anbindung ist kein Konnektor, sondern ein Datenmodell.
Shopware, Shopify und Adobe Commerce haben grundverschiedene Vorstellungen davon, was ein Produkt ist. Wer das nicht in einem gemeinsamen Modell auflöst, baut jedes Mapping so oft, wie er Shops hat.
Ausfallsicherheit entscheidet über den Betriebsaufwand, nicht über die Technik.
Ein halb geschriebener Katalog ist teurer als ein nicht geschriebener.
Ein Vorgangszähler bestraft genau die Prozesse, die Wert schaffen.
Wer je Datensatz zahlt, überlegt sich einen stündlichen Bestandsabgleich zweimal.
Offenheit schlägt Konnektorzahl.
Kein Anbieter hat den Konnektor für Ihr Speziallieferantenformat. Entscheidend ist, wie schnell er entsteht — und ob Sie ihn selbst bauen dürfen.
Commerce Bundle
Ein Handelsdatenmodell statt eines Mappings je Shop
Vierzehn mitgelieferte Datenmodelle, die alle Shop-Anbindungen sprechen. Sie bilden Ihre Quelldaten einmal darauf ab — welches Zielsystem am Ende geschrieben wird, entscheidet danach der letzte Baustein im Prozess.
Nicht das Erreichen eines Shopsystems ist die Arbeit. Die Arbeit ist, dass jedes Shopsystem etwas anderes für ein Produkt hält.
Quellen
- Lieferantenkatalog (BMEcat)
- ERP-Export (CSV, Excel)
- PIM über REST
- Datenbank
Commerce Bundle — 14 Datenmodelle, ein Mapping
Zielsysteme
- Shopware 6
- Shopware 5
- Shopify
- Adobe Commerce
- Tradebyte TB.One
Die vierzehn Datenmodelle im Einzelnen
- Produkt
- SKU, Produktnummer, EAN/GTIN, Herstellernummer, Name, Beschreibung, Kurzbeschreibung, Hersteller, Marke, Kategorien, Netto- und Bruttopreis, UVP, Einkaufspreis, Währung, Steuersatz, Bestand, Lieferzeit, Maßeinheit, Verpackungs- und Grundpreiseinheit, Gewicht und Abmessungen
- Kategorie
- Kategoriebaum mit Eltern-Kind-Beziehung
- Hersteller
- Herstellerstammdaten
- Eigenschaftsgruppe
- Filter- und Variantenmerkmale, Gruppenebene
- Eigenschaft
- Filter- und Variantenmerkmale, Wertebene
- Variante
- Ausprägungen eines Produkts
- Preis
- Staffel- und kundengruppenabhängige Preise
- Steuersatz
- Steuersätze und ihre Zuordnung
- Verkaufskanal
- Kanäle, über die verkauft wird
- Kundengruppe
- Preis- und Sichtbarkeitsgruppen
- Medium
- Bilder und Dateien mit Zuordnung
- Download
- digitale Beilagen zum Produkt
- Produktreferenz
- Zubehör, Cross-Selling, Zusammenhänge
- Produktsichtbarkeit
- welches Produkt in welchem Kanal erscheint
Der Katalog für Tradebyte TB.One entsteht aus demselben Modell: im Prozess ist der Unterschied ein anderer Ziel-Baustein, kein zweites Mapping.
Warum ein gemeinsames Modell
Vier Shopsysteme, vier Antworten auf dieselbe Frage
| System | Wiedererkennung eines Artikels | Wo der Preis liegt | Wo der Bestand liegt |
|---|---|---|---|
| Shopware 6 | 32-stellige interne Kennung; die Artikelnummer muss darauf abgebildet werden | am Produkt, als Preisliste je Währung | am Produkt |
| Shopware 5 | direkt über die Artikelnummer | am Artikel-Detail | am Artikel-Detail |
| Shopify | kein Geschäftsschlüssel — nur interne Kennung und URL-Handle | ausschließlich an der Variante | je Lagerort, über eine eigene Schnittstelle |
| Adobe Commerce | direkt über die SKU | am Produkt, Zusatzfelder in einer separaten Liste | in den Erweiterungsattributen |
Anbindungen
Was ConFlowIO anbindet
Der Funktionsumfang, wie er heute ausgeliefert wird. Was hier steht, ist im Produkt vorhanden — kommt eine Anbindung dazu oder fällt eine weg, wird diese Liste in derselben Runde nachgezogen.
Shopsysteme
Produkte, Kategorien und Stammdaten schreiben, Daten lesen, Produktbilder mitschreiben und ein freier Schnittstellenaufruf — bei allen vieren.
Shopware 6Stapelschreiben, Vermittlung zwischen Artikelnummer und interner Kennung, Indizierung abschaltbar, Massenlöschen mit Sicherheitsgrenze und Probelauf
Shopware 5Artikel direkt über die Artikelnummer, kein Nachschlagen; schreibt pro Datensatz statt im Stapel
Shopifyaktuelle GraphQL-Schnittstelle; Preis, Barcode und Gewicht an der Variante; Bestand je Lagerort, der Lagerort wird angegeben und nie geraten
Adobe CommerceREST, Magento Open Source identisch; Produkte über die SKU; Zusatz- und Erweiterungsattribute aus einer einzigen Feldtabelle
Marktplätze
Acht Bausteine für die Katalog- und die Bestellseite, mit vier eigenen Datenmodellen für Bestellung, Position, Nachricht und Artikelbestand.
Tradebyte TB.OneKatalog und Bestand übergeben, Bestellungen lesen und abschließen, Status melden, Nachrichten lesen, Bestelldokument holen, freie Anfrage
Lieferantenkataloge und Dateiformate
Lesend und schreibend, jeweils derselbe Baustein für beide Richtungen.
BMEcatinklusive Kategoriebaum
CSV und feste Satzlänge
XML, JSON und Excel (XLSX)
Dateitransport und Bilder
Wo die Dateien liegen, und was mit den Bildern darin geschieht.
FTP, SFTP, S3-kompatibler Objektspeicher, lokale VerzeichnisseArchive packen und entpacken
- BildverarbeitungGröße, Format, Aufbereitung für den Shop
Datenbanken
Lesend und schreibend, große Lesevorgänge seitenweise.
MySQL und MariaDB
PostgreSQL
Microsoft SQL Server
MongoDB
Nachrichtenwarteschlangen
Als Auslöser und als Ziel.
RabbitMQ
Apache Kafka
Schnittstellen und E-Mail
Nach außen und nach innen.
HTTP/REST ausgehendinklusive seitenweise lesendem REST-Baustein
- Webhooks eingehendAbsicherung je Baustein über Schlüssel, Token, Basisauthentifizierung oder Signaturprüfung — unbekannte Verfahren werden abgewiesen, nicht durchgelassen
SMTP-Versand und IMAP-Postfachüberwachung
Datenaufbereitung
Elf Bausteine zwischen Quelle und Ziel.
- Änderungserkennunggibt aus einem Vollkatalog nur die tatsächlich veränderten Datensätze weiter — in der Praxis der Unterschied zwischen einem nächtlichen Vollabgleich und einem stündlichen
- Typumwandlung, Aufspalten, Filtern, ValidierenZusammenführen, Sortieren, Duplikate entfernen, Aggregieren, Sammeln
- Codeeigene Logik direkt im Prozess, für den Sonderfall, der kein Plugin rechtfertigt
Auslöser
Sechs Wege, einen Prozess zu starten. Überschneidende Läufe sind wählbar: überspringen, einreihen, den laufenden abbrechen oder parallel zulassen.
- ManuellStart aus der Oberfläche, auch ab einem bestimmten Baustein — für Test und Fehlersuche
- Zeitplanwiederkehrend nach Zeitregel oder einmalig zu einem Zeitpunkt
- Webhookeigene Adresse je Baustein, abgesichert
- Eventein Prozess löst einen anderen aus, auch über Systemgrenzen hinweg
- Nachrichtenwarteschlangeeingehende Nachricht aus RabbitMQ oder Kafka
- Postfacheingehende E-Mail per IMAP, etwa für Lieferantendateien im Anhang
Wiederverwendung und Erweiterung kommen dazu: Macros als Teilprozesse, die in beliebig vielen Prozessen als ein Baustein auftauchen; eigene Datenmodelle, auch abgeleitet von den mitgelieferten; und Erweiterbarkeit in drei Stufen — Code im Prozess, eigenes Plugin im laufenden Betrieb, Ergänzung der mitgelieferten Bausteine.
Im Einzelnen
Was je Shopsystem als fertiger Baustein mitgeliefert ist
| Baustein | Shopware 6 | Shopware 5 | Shopify | Adobe Commerce |
|---|---|---|---|---|
| Produkte, Kategorien und Stammdaten schreiben | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein |
| Daten lesen | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein |
| Produktbilder mitschreiben | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein |
| Freier Schnittstellenaufruf | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein | Mitgelieferter Baustein |
| Medienbibliothek als eigener Baustein | Mitgelieferter Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein |
| Beliebige Dateien hochladen | Mitgelieferter Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein |
| Massenlöschen mit Sicherheitsgrenze | Mitgelieferter Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein |
| Indizierung steuern | Mitgelieferter Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein | Kein eigener Baustein |
Ein Strich heißt nicht, dass der Shop das nicht könnte: der freie Schnittstellenaufruf erreicht jeden Endpunkt, nur ohne die Vorarbeit und die Schutzmechanismen eines fertigen Bausteins. Produktbilder landen in allen vier Shops. Shopware 6 ist die ausgebauteste Anbindung, weil sie die am häufigsten nachgefragte ist — eine Frage der Projekterfahrung, nicht der Architektur.
Ausführung
Ein Lauf wird fortgesetzt, nicht neu gestartet
Ausfallsicherheit ist hier eine Produkteigenschaft und nicht eine Wiederholungsschleife. Der Unterschied zeigt sich erst an echten Katalogmengen — und dann jeden Tag.
Fehlgeschlagene Schritte wiederholen sich automatisch
bis zu dreimal mit wachsendem Abstand, je Baustein einstellbar. Abgeschlossene Schritte werden nie erneut ausgeführt.
Große Lesevorgänge laufen seitenweise
jede Seite ist ein eigener Schritt. Ein Import, der bei Seite 90 abbricht, wiederholt Seite 90.
Ein Serverneustart beendet keinen Lauf
ein anderer Worker übernimmt an der zuletzt erreichten Stelle.
Eine gescheiterte Ausführung lässt sich fortsetzen
Der fortgesetzte Lauf überspringt jeden Zweig, der beim ersten Mal fertig wurde, und übernimmt die bereits heruntergeladenen und eingelesenen Dateien. Ein erledigter Datensatz wird über seinen Inhalt wiedererkannt, nicht über seine Position.
Jeder Baustein erklärt selbst, ob er daran teilnehmen darf
einer, der es nicht darf, verhindert das Fortsetzen und wird beim Namen genannt.
Abbruch durch den Benutzer ist kooperativ
der Schritt beendet sich geordnet, statt mitten im Schreiben abgeschnitten zu werden.
Ein Freigabe-Baustein hält einen Lauf an
bis jemand zustimmt oder ablehnt. Keine Entscheidung bis zur Frist gilt als Ablehnung.
Ein Katalogimport, der bei Datensatz 6.342 abgebrochen ist, schreibt die ersten 6.341 nicht ein zweites Mal.
Einblick
Sie sehen, was passiert — währenddessen, nicht danach
Das ist der Unterschied zwischen „der Import läuft seit zwei Stunden, keine Ahnung, wo er steht“ und einer belastbaren Aussage.
Die Übersicht einer Installation
Wie viele Läufe, wie viele davon erfolgreich, wie lange sie dauern und wie ausgelastet die Worker sind — jeweils für den gewählten Zeitraum. Von jedem Balken führt der Weg in den einzelnen Lauf und dessen Protokoll.
Jeder Lauf ist einzeln nachvollziehbar: welche Bausteine ausgeführt wurden, wie lange sie dauerten, was jeder Schritt protokolliert hat. Die Protokolle laufen live in die Oberfläche, während der Prozess arbeitet.
Neben dem Protokoll stehen Zähler — „4.312 von 12.000 Produkten“ auf einen Blick, während der Lauf arbeitet. Den Detailgrad des Protokolls legen Sie je Prozess fest, von „alles“ bis „nur Fehler“, und heben oder senken ihn beim Start von Hand für den einzelnen Lauf. Zugangsdaten sind aus jeder Protokollzeile entfernt, auch aus Meldungen, die eine Gegenstelle zurückgibt.
In der Praxis
Drei Prozesse, wie sie tatsächlich aussehen
Lieferantenkatalog in den Shop
40 Lieferanten, jeder mit eigenem Format und eigenem Rhythmus.
- Auslöser: Zeitplan oder eingehende Datei per SFTP
- Lesen: BMEcat, CSV oder Excel, je Lieferant
- Macro: Preislogik und Prüfungen, für alle gleich
- Schreiben: Shopware 6, im Stapel
Ein neuer Lieferant ist an einem Vormittag angebunden statt in einem Sprint. Eine Änderung an der Preislogik gilt sofort für alle vierzig Importe.
Bestand und Preise im Stundentakt
Das ERP führt die Bestände, drei Verkaufskanäle müssen folgen.
- Auslöser: stündlich
- Lesen: ERP-Datenbank, seitenweise
- Änderungserkennung
- Kanäle: Shopware 6, Shopify, Marktplätze über TB.One
Von 200.000 Artikeln ändern sich stündlich einige hundert; nur diese werden geschrieben. Der stündliche Takt bleibt eine fachliche Entscheidung, keine Kostenfrage.
Bestellungen zurück ins ERP
Bestellungen sollen ohne Verzögerung ins ERP, ohne Abfrageschleife.
- Auslöser: Webhook des Shops, je Baustein abgesichert
- Prüfen: Signatur, Struktur, Plausibilität
- Umformen: Adressen, Positionen, Zahlarten
- Schreiben: ERP über REST oder Datenbank
Keine Bestellung geht verloren, keine wird von Hand nachgetragen. Und wenn doch etwas hakt, steht in der Übersicht, welche Bestellung es betrifft.
Sicherheit
Wo Ihre Zugangsdaten liegen und wer sie sehen kann
Eine Integrationsplattform ist der Ort, an dem die Zugangsdaten zu allen anderen Systemen liegen. Sie ist damit das sicherheitstechnisch interessanteste System im Haus — und wird in Auswahlprozessen regelmäßig am oberflächlichsten geprüft.
An genau einer Stelle, verschlüsselt
Prozesse und Verbindungen speichern nie das Passwort selbst, sondern einen Verweis darauf; der Klartext wird erst beim Start eines Laufs eingesetzt. Wer ein gespeichertes Zugangsdatum auslesen will, gibt sein eigenes Kontopasswort erneut ein — eine gültige Anmeldung allein genügt nicht. Jedes Zugangsdatum zeigt, wann es zuletzt im Klartext angezeigt wurde und von wem.
Mehrere Arbeitsbereiche in einer Installation sind fehlerabweisend getrennt: Eine Abfrage ohne Arbeitsbereich wird zurückgewiesen statt breiter beantwortet. Rollen gelten je Arbeitsbereich und werden an der Schnittstelle durchgesetzt, nicht nur durch ausgeblendete Menüpunkte. Dazu ein zweiter Faktor über zeitbasierte Einmalkennwörter oder Passkeys, eine Sperre nach fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen je Konto und ein Prüfprotokoll über administrative Vorgänge.
Betrieb
Zwei Betriebsmodelle, eine Plattform
Die E-Commerce-Spezialisten bieten ausschließlich ihre eigene Cloud, die EDI-Häuser den Eigenbetrieb ohne Handelsdatenmodell. ConFlowIO ist die Plattform, bei der Betriebsfrage und Katalogfrage dieselbe Antwort haben — und bei der ein späterer Wechsel des Betriebsmodells kein Migrationsprojekt ist.
Standard
Betrieben
Sie melden sich an und bauen den ersten Prozess.
Installation, Aktualisierungen, Sicherungen und Überwachung übernimmt ConFlowIO.
- Anbieter und Betrieb in Deutschland
- Keine Begrenzung von Prozessen, Bausteinen oder Benutzern
- Derselbe Funktionsumfang wie im eigenen Haus
Im eigenen Haus
Auf Anfrage — dieselbe Software, kein reduzierter Ableger.
Zwei dokumentierte Wege: Docker Compose für einen oder wenige Server, Kubernetes als Manifeste für GitOps-Betrieb.
- PostgreSQL oder SQLite als Datenbank
- Mandantentrennung in einer Installation
- Ein späterer Wechsel des Betriebsmodells ist kein Migrationsprojekt
Preislogik
Abgerechnet wird Kapazität, nicht Verbrauch
Das Modell zählt keine Datensätze, Läufe oder Vorgänge. Es begrenzt nicht die Zahl der Konnektoren, Prozesse, Worker oder Benutzer. Und es schaltet keine Funktionen frei, für die zusätzlich gezahlt wird — der Funktionsumfang ist derselbe für alle.
Ehrlich bleiben gehört dazu: Mehr Volumen braucht auch bei ConFlowIO mehr Maschine, und damit steigt der Preis. Der Unterschied liegt darin, wie er steigt — in wenigen, planbaren Stufen statt mit jedem einzelnen Datensatz. Innerhalb einer Stufe kostet ein zusätzlicher Abgleich nichts extra.
| Modell | Was den Preis treibt | Verhalten bei Wachstum | Planbarkeit |
|---|---|---|---|
| Vorgangsbasiert (Automatisierungswerkzeuge) | Zahl der verarbeiteten Datensätze | steigt proportional | gering |
| Konnektor + Volumen (E-Commerce-iPaaS) | angebundene Systeme und Vorgänge | stufenweise Sprünge | mittel |
| Unternehmenslizenz (Enterprise-iPaaS) | Vertragsverhandlung | steigt bei Verlängerung | mittel |
| Eigenentwicklung | Personentage | steigt mit jeder Schnittstelle | gering |
| ConFlowIO | bereitgestellte Kapazität | steigt in wenigen Stufen | hoch |
Konkrete Preise stehen hier nicht, solange keine veröffentlichte Preisliste existiert. Rechnen wir Ihren teuersten geplanten Prozess gemeinsam durch. Läuft eine Laufzeit aus, folgt eine Übergangsfrist von 14 Tagen, in der alles unverändert weiterläuft; 30 Tage vorher zeigt die Oberfläche denselben Hinweis vorsorglich.
Einordnung
Der Markt, sachlich
Die Einordnung beschreibt, was aus einem Geschäftsmodell folgt — nicht, dass ein Anbieter schlecht sei. Drei Lücken schließt keine Kategorie: Selbstbetrieb und Handelsdatenmodell zusammen, vorhersagbare Kosten bei hohen Volumina, und Ausfallsicherheit als Produkteigenschaft statt als Wiederholungsschleife.
| Kategorie | Betrieb im eigenen Haus | Preislogik | Katalogdatenmengen | Shop-Datenmodell |
|---|---|---|---|---|
| Enterprise-iPaaS | teilweise / hybrid | Abonnement + Volumen | gut | generisch |
| Automatisierungswerkzeuge | teilweise, mit Lizenzgrenze | je Vorgang | schwach | generisch |
| E-Commerce-Spezialisten | nein | Konnektoren + Vorgänge | gut | vorhanden |
| EDI-Häuser | ja | Abonnement / Lizenz | sehr gut | belegorientiert |
| Eigenentwicklung | ja | Personalkosten | abhängig | selbst gebaut |
| ConFlowIO | wählbar: betrieben oder im eigenen Haus | Kapazität statt Vorgangszähler | seitenweise Verarbeitung | mitgeliefert |
Momentaufnahme, Stand September 2026. Jede Aussage über einen Fremdanbieter geht auf eine öffentlich zugängliche Quelle zurück; die Quellen führt der Anhang des Whitepapers. Marken- und Produktnamen gehören ihren jeweiligen Inhabern.
Vor der Entscheidung
Die Fragen, die Sie ohnehin stellen würden
Stellen Sie sie jedem Anbieter, den Sie sich ansehen. Die Antworten unterscheiden sich stärker als die Produktseiten.
Bieten Sie beide Betriebsmodelle an?
Ja. Standard ist die betriebene Lösung; dieselbe Plattform läuft auf Anfrage im eigenen Rechenzentrum — derselbe Funktionsumfang, kein reduzierter Ableger.
Welcher Rechtsordnung unterliegen Sie?
Anbieter und Betrieb sitzen in Deutschland. Der Standort eines Rechenzentrums und die Rechtsordnung des Anbieters sind zwei Fragen; NIS2 stellt beide.
Was treibt den Preis?
Die bereitgestellte Kapazität. Keine Datensätze, keine Konnektoren, keine Benutzer.
Was passiert preislich, wenn wir von täglich auf stündlich gehen?
Innerhalb der vorhandenen Kapazität nichts.
Gibt es ein mitgeliefertes Handelsdatenmodell?
Ja — das Commerce Bundle mit vierzehn Datenmodellen, das alle Shop-Anbindungen sprechen.
Wie erkennt ein zweiter Lauf bereits angelegte Produkte wieder?
Über den Geschäftsschlüssel des jeweiligen Zielsystems. Der ist je Shop ein anderer — die Tabelle weiter oben nennt alle vier.
Was passiert mit einem Lauf, der bei Datensatz 80.000 von 120.000 durch einen Serverneustart unterbrochen wird?
Ein anderer Worker übernimmt an der zuletzt erreichten Stelle. Scheitert der Lauf endgültig, lässt er sich fortsetzen statt neu starten.
Sind Protokolle während des Laufs sichtbar?
Ja, live je Schritt. Zugangsdaten sind daraus entfernt — auch aus Meldungen, die eine Gegenstelle zurückgibt.
Wie ist ein versehentliches Massenlöschen abgesichert?
Über eine Sicherheitsgrenze — einen maximal zulässigen Anteil am Bestand — und einen Probelauf.
Können wir eigene Bausteine bauen?
Ja, in drei Stufen: ein Code-Baustein im Prozess für einmalige Sonderlogik, ein eigenes Plugin, das im laufenden Betrieb in einer isolierten Umgebung eingespielt wird, oder eine Ergänzung der mitgelieferten Bausteine.
Gibt es eine Nutzungsbeschränkung für Agenturen?
Nein. Mandantentrennung, Rollen je Arbeitsbereich, und keine Begrenzung von Prozessen oder Benutzern.
Nächster Schritt
Wir zeigen ConFlowIO gern an Ihren eigenen Daten.
Bringen Sie einen realen Katalogausschnitt mit. Der Unterschied, um den es hier geht, zeigt sich an echten Mengen — nicht an fünf Beispieldatensätzen.
info@conflowio.com